Kapazitiver Sensor Maschinenbau

Sinnvolle Fragen abseits des Seven. Welches Mitglied weiß Rat ?
Jägermeister7

Moin,
Wir haben bei uns in der Firma,an ähnlichen Trichtern,Sensoren von Peppler und Fuchs die auf einen Reflektor schauen.Bin kein Elektriker glaube aber das sind induktive Sensoren? Anfänglich gab es oft probleme mit dem verstauben der Reflektoren,diese wurden aber weitgehend gelöst indem man die Reflektoren weit genug zurücksetzte und die Sensoren anders einstellte.
Lg Frank


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Haiopai1982
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Jägermeister7 hat geschrieben: ...Sensoren von Peppler und Fuchs die auf einen Reflektor schauen.Bin kein Elektriker glaube aber das sind induktive Sensoren?...
Sowas nennt man "Reflexions Lichtschranke". ;)
Ein kabazitiver Sensor reagiert auf alles, was sich in unmittelbarer Nähe (es gibt unterschiedliche Schaltabstände, zwischen 2 und 12mm , je nach Bauform und Größe) seines Kopfes befindet. Lichtschranken haben sehr viel größere Reichweiten (z.B. 15m zwischen Sender und Spiegel).

Es ist natürlich die Frage, ob ein kabazitiver Sensor auch bei solchen Spänen schaltet.
Und wenn ja, wovon ich mal ausgehe, müsste man sich mit der Einbaulage mal genauer beschäftigen, damit keine Späne auf dem Sensor liegen bleiben können und diesen dauerhaft bedämpfen.
Also müssten diese dann wohl irgendwie hängend in den Trichter nach unten hin abfragen, damit alle Späne immer von Sensor runter fallen können.


Nicht dran fummeln wenn et lüppt!

Grüße aus dem Norden, Bernd

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Rob@7
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Ich suche eine andere Lösung als die Lichtschranken. Haiopai1982 hat schon recht, weiter weg setzen etc. könnte zur Lösung führen. Es ist leider so dass wir dann in den geschlossenen Trichter Glasplatten oder ähnliches einarbeiten müssten durch die das Lichtsignal arbeiten kann. Wenn auf diesen sich dann wieder eine Staubschicht niederschlägt ist nichts gewonnen.

Die Variante mit den Ultraschallsensoren klingt interessant. @Schlumpfy, der Hinweis kam von dir, hast du erfahrung damit? Worauf müsste ich bei der Auswahl achten?

Noch wichtig fürs Verständnis: Die Späne rieseln von oben hinein, der Trichter wird nach unten weiter. (Trapez auf dem Kopf, nicht Kegelförmig)

Grüsse
Robert


isleman
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Es gibt doch diese Schalter mit einem Federstab, ähnlich diesem:
http://www.conrad.de/ce/de/product/7008 ... t?ref=list
könnte man sowas, ggf. in robuster, nicht einfach auf Position "voll" anbringen? Oder im Trichtermantel eine Öffnung machen und diese mit einer Membran oder federbelasteten Klappe versehen und die Stellung dieser abfragen?


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Haiopai1982
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Schalter mit Federstab ist ganz doof. Das wird nicht klappen, da das Material ja von oben rein fällt, und diesen nicht hoch drücken würde. Er würde einfach verschüttet werden. ;)

Glasplatte in den Trichter bauen halte ich auch für schlecht. Haben auf der Arbeit viel versucht um Schweißspritzer von Lichttastern fern zu halten. Hat nicht gut funktioniert.

Wenn der Trichter auf dem Kopf steht, würde ich wirklich mal einen kapazitiven Sensor versuchen.
Den würde ich dann quasi seitlich von oben in den Trichter einbauen, so dass keine Späne auf den Sensor liegen bleiben können. Also kopfüber.


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hktrs
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Servus Robert,

ich hab bis vor 15 Jahren bei einer Firma als Energielanlagenelektroniker gearbeitet
da hatten wir diese Anforderung recht häufig.
Wer ist der Hersteller der Anlage?
Evt. hat der Hersteller noch eine alternative?

Zum Messen des Füllstand kamen bei uns damals 2 Systeme zum Einsatz:

Kapazitiver Melder:
mit einstellbarem Schaltabstand bzw. Empfindlchkeit und zusätzlich einen mechanischen Deckelendschalter als Überfüllschutz nach oben!
Die Teile kamen damals von ACS Control, gibt aber sicher viele Hersteller aktuell.
Das eht definitiv, ist staubunempfindlich und bei der Verschiedenheit des Materials (Hackschnitzel sind nicht genau genormt)
trotzdem recht zuverlässig.

Alternativ mechanisch, Drehflügelmelder:
ein kleiner Motor der eine kleine Fahne im Innereien des Behälters dreht,
bei Anlaufen und widerstand durch das Hackgut wird ein Mikroschalter betätigt.
Ist ein altes System, aber sehr zuverlässig, der melder darf sich nicht im Füllbereich befinden,
kenne jetzt die Dimension deines Tagesbehälter nicht wirklich

Was sicher nicht geht:
alles Optische, wie Lichtschranke etc ist im Dauerbetrieb nicht zuverlässig.

Wichtig: Ein Deckelendschalter ist Lebenswichtig!
Eine Überfüllung im Keller eines Wohnhauses oder Schreinerei mit überbrücktem Endschalter hat ich schon mehrmals gesehen,
zum Glück fing der Haufen nicht Feuer..

lg.
Reinhard


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Rob@7
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Guten Abend

da hab ich ja was losgetreten.... vilen Dank für die rege Teilnahme!
Endklappe ist vorhanden, als Sicherheit gegen das verpressen beim nachfördern. (Die Sau hat mich heut bei der Fehlersuche richtig verars... :evil: )
Die Beschickung vom Ofen ist vom Ofenhersteller und unangetastet. Die bedient sich aber eben aus diesem besagten Trichter.
Die Befüllung vom Trichter ist eine Kombination aus alter Schlosserarbeit und Eigenbau.
Und es geht nicht um Hackschnitzel oder Pellets (Da gäbe es das Problem gar nicht) sondern um Späne.

War heute selbst nicht untätig. Konnte jemanden von IFM fragen wegen kapazitivem Sensor. Er hat mir abgeraten, das abzufragende Volumen und Dichte ist einfach zu kritisch. "Vielleicht funktionierts ja doch" ist dann wenns funktioniert ziemlich sicher genauso fehlerbehaftet wie jetzt mit den Lichtschranken.
@Reihard, bei deinem Beispiel gings um Hackschnitzel, richtig?
Ich werd mir trotzdem noch Datenblätter anschauen. :twisted:

Mir gehts eben darum die bestehenden Sensoren mit wenig Aufwand zu ersetzen, wenn ein aufwändiger Umbau nötig ist gehen wir das ganze nochmal anders an.
Ich werd mich mal ins Thema Ultraschallsensoren einlesen. Hat da jemand Ahnung von?


Grüsse
Robert


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King7
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Servus,

bei uns um die Ecke ist die Firma VEGA.
Die sind sowas wie Marktführer bei der Füllstansmessung und ich habe von denen eine komplette Anlage für meine Wasserversorgung.

Die haben sicher die Sensoren die du suchst.
Allerdings sehr hochwertig. Weis nicht was dein Budget hergibt.
Kannst dich ja mal auf der Seite umschauen.
Vielleicht entstehen dann auch neue Ideen.

http://www.vega.com/de/

http://www.vega.com/de/Fuellstand-Messung_37534.htm



Grüße

Ralf


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---Ein Auto ist erst dann schnell, wenn man morgens Angst hat einzusteigen.---

Walter Röhrl (Godfather of Racing)
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hktrs
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Hi

bei unserer Anwendung ging es um Hackschnitzel, reine Späne haben sicher eine andere Dichte. Deshalb müsstest du das wohl erst testen.
Gruß
Reinhard


Schlumpfy
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Wir haben Ultraschallsensoren im Betrieb im Einsatz, auch zur Füllstandsmesung in Trichtern für "Lebensmittel"
gehn Super, das erste mal einstell ist etwas aufwendiger bis man weis wies geht, ist aber alles beschrieben, sind natürlich etwas teuerer aber Staub unendfindlich und sehr genau zum einstellen. Auf den möglichen einstellbaren Schaltbereich achten!

Zum Beispiel:
http://www.ebay.de/itm/microsonic-Ultra ... 3a89d2da51


Wenn es Brüste oder Räder hat, wird es irgendwann Schwierigkeiten machen!
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