Kapazitiver Sensor Maschinenbau

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Rob@7
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Hallo zusammen

Ich suche jemanden der mir bei der Auswahl für einen Sensor helfen kann.
Nicht an einem Fahrzeug sondern im Maschinenbau. Konkret gehts darum den Füllstand von Holzspänen in einem Trichter abzufragen.

Ich denke an einen kapazitiven Sensor, kennt sich jemand damit vernünftig aus?


Grüsse
Robert


Schlumpfy
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Warum willst nen Kapazitiven Sensor nehmen?

Bau halt mittig über den Trichter einen Ultraschallsensor, mit einstellbaren Schaltpunkt,
evtl. mit zwei Schaltpunkten Voll/Leer?


Wenn es Brüste oder Räder hat, wird es irgendwann Schwierigkeiten machen!
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ThomasE
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Willst du den Transmitter in die Späne werfen oder den gesamten Trichter wiegen?

Ansonsten haben sich die Transmitter von Keller bei langsamen Messanwendungen bewährt...

http://www.keller-druck.com/home_g/papr ... ansd_g.asp


Schlumpfy
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Wo steht was von wiegen? Sicherlich auch eine Möglichkeit den Füllstand zu ermitteln, aber sicher die aufwendigste :mrgreen:


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ThomasE
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Naja, er denkt an einen kapazitiven Sensor um einen Füllstand zu ermitteln. Das klingt für mich nach einer mechanisch gekoppelten Druckmessung. Von daher bezeichne ich das mal als "wiegen", solange es hier keine weiteren Details zum Aufbau gibt.


Schlumpfy
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Ok, auch möglich, ich vermute mal wer will die Pellets von seiner Heizung im Trichter automatisch nachfüllen,
aber warten wir mal ab was er dazu sagt :D


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Haiopai1982
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Mal eine grundlegende Frage.
Warum ein kapazitiven Sensor?
Die Dinger sind ja nicht gerade "günstig"?!
Eine einfache Lichtschranke mit Spiegel auf der anderen Seite und zwei kleine Löcher im Trichter zum Durchscheinen für die Lichtschranke würden doch auch gehen.
Sowas hier z.B.: http://www.conrad.de/ce/de/product/5854 ... 27222659:s

Denn das Problem bei den kapazitiven Sensorn ist ja, dass sie meistens nicht bündig einbaubar sind, sprich auch Material erkennen, was neben dem Sensorkopf ist. Also müsste dieser Senso in den Trichter hineinragen. Und ob das auf Dauer so gut ist, wenn da ständig was in den Trichter geschüttet wird und auf den Sensor fällt?
Wir haben bei uns auf der Arbeit (bin Elektriker in der Instandhaltung im Rohbau beim Erfinder des Automobiels) in solchen Fällen, wo induktive Sensoren nicht funktionieren, in 90% der Fällen Lichtschranken oder Lichttaster verbaut.


Nicht dran fummeln wenn et lüppt!

Grüße aus dem Norden, Bernd

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ThomasE
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An so eine Lichtschranke dachte ich auch. Aber sind die Späne nicht evtl. zu staubig?


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Haiopai1982
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Die ich da gepostet habe, war ja nur ein Beispiel. Habe gerade gesehen, dass das "nur" der Sender ist. :roll:
Aber egal, ob es jetzt eine Einweglichtschranke, also mit Sender- und Empfängergeräten ist, oder eine Reflektionslichtschranke, die nur einen passenden spiegel auf der anderen Seite braucht, haben die Dinger mehrere Meter Reichweite. Da konnte man die beiden Bauteile also problemlos soweit von dem Trichter weg setzen, dass man diese problemlos reinigen könnte, oder sie dann kaum bis gar keinen Staub mehr abbekommen. ;)


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Rob@7
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Oha, da kommt ja einiges an Antworten. Und auch eindeutig fachlich fundiert, super :D

Ich definiers mal genauer:
Es geht nicht um Gewicht :)
An Ultraschall hab ich ganz einfach nicht gedacht und keine Ahnung davon.

Es geht um eine Späneheizung (nicht Pellets). Die automatische Bestückung vom Ofen ist z.T. Eigenbau, der genannte Trichter fungiert dabei als Puffer zwischen dem eigentlichen Spänebunker und dem Heizkessel.

Das System war jetzt 15 Jahre in Betrieb und ist es noch. Es sind zwei Schaltpunkte "Trichter voll" und "Trichter leer" mit Lichtschranken abgefragt. Wir haben wegen dem Staubproblem sehr "starke" Lichtschranken gewählt. Die Spänezusammensetzung (grob, fein, viel Staub, sehr viel Staub) variiert leider sehr, was dazu führt dass die Anlage manchmal zwei Wochen problemlos durchläuft und dann wieder gar nicht wegen extrem viel Staub. Dann ist jeden Tag Lichtschranken putzen angesagt. :evil:

Evtl. ist es auch ein Problem mit der statischen Aufladung, manchmal sammelt sich eine dicke Schicht Staub auf den Lichtschranken. :?:

Es geht eben darum die bestehenden Lichtschranken zu ersetzen. Ich dachte an kapazitive Sensoren weil die bei Futtermitteln, Pellets, etc. verwendet werden. Aber diese Medien liegen als "Haufen" dicht gepackt. Das ist bei Spänen nicht der Fall, deshalb stellt sich mir die Frage ob das überhaupt funktionieren könnte.

Das sollte als Erklärung erstmal genügen.
Ist Spät, gute Nacht


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